





Spätburgunder - Ein Wein mit vielen Gesichtern

Der
blaue Spätburgunder ist seit mehr als 500 Jahren im Anbau. Mancherorts wird
er auch Blauer Spätburgunder genannt und die Franzosen trinken ihn als
Pinot Noir. Er hat kleinbeerige, blaue Trauben. Die Rebe beansprucht tiefgründige,
fruchtbare Böden. Der Spätburgunder gedeiht deshalb besonders gut an der Ahr,
in Baden und vor allem bei uns in Württemberg. Die Trauben reifen mittelfrüh
bis spät. Sie gelten mit als die besten Rotweine in Deutschland. Sie schmecken
samtig, vollmundig und erinnern mit ihrem Ton an Mandeln. Die Erträge sind geringer
als beim Portugieser, Dornfelder und Trollinger. Um noch bessere Qualitäten
zu erreichen schneiden wir im August viele gesunde Trauben aus. Umso mehr Kraft
geht in die noch verbleibenden Trauben. Bei der Lese wird dann nochmals nicht
ganz gesundes Traubengut herausgeschnitten, um Top Qualitäten erreichen zu können.
Mit diesen Selektionsmaßnahmen können wir regelmäßig außergewöhnlicher
Spätburgunder erzeugen - egal ob klassisch ausgebaut, im Barrique oder
als Weißherbst gekeltert.
Verkostungsnotizen zu einigen unserer Spätburgunderweine:
|
ein schwere Spätburgunder, alkoholreich, vollmundig, ideal zu dunklem Fleisch. |
Ein Jahr reifte dieser Wein im kleinen Eichenholzfass. |
|
Der Spätburgunder für jeden Tag. Halbtrocken oder trocken ausgebaut, ist dieser Wein ein unkomplizierter Begleiter in einer Geselligen Runde. |
Ein unverkennbarer Spätburgunder: Waldbeeren dominieren. |
|
Klares Orange. Fruchtig-würziger
Duft mit Noten von eingemachten und getrockneten Zwetschgen und roten
Beeren. Weiche Frucht, zartwürzig, harmonisch und süffig, trocken. |
Der extraktreiche, volle Sekttyp mit seiner dezenten lachsfarbenen Tönung paßt gut zum Essen oder zu Käse. Allgemein läßt ihn die Farbe und die Großzügigkeit der Düfte roten Obstes , im Winter vor einem offenen Kamin genauso gut genießen wie im Frühling beim Essen mit Freunden. |