Der Weinort Adolzfurt
Im unteren Brettachtal gelegen, gedeiht
hier Dank des günstigen Mikroklimas der hervoragende "Adolzfurter
Schneckenhof". Seit je her wird das Brettachtal und dieser Wein in einem
Atemzug genannt. Verläßt man das Tal Richtung Öhringen, so erreicht
man nach wenigen Kilometern die Grenze zur Hohenloher Ebene.
Die
Ortschaft Adolzfurt wurde erstmals unkundlich 1327 als "Adelhardtsfurt" erwähnt.
Im Jahre 1336 wurde Adolzfurt durch Kaiser Ludwig das Stadtrecht verliehen,
das es aber auf Grund fehlender städtischer Bedeutung schon wenige Jahre später
wieder verlor. Aus dieser Zeit blieb das Marktrecht in Adolzfurt erhalten. Jedes
Jahr findet deshalb im alten Ortskern der Holz- und Krämermarkt statt. Ende
Mai füllt sich dabei der alte Ortsteil rund um die Kirche mit Buden und Krämerständen.
Den Abschluß der zahlreichen Herrschafts- und Verwaltungswechsel, die oftmals
das ganze Fürstentum Hohenlohe trafen, endete 1975 mit der Eingliederung in
die Gemeinde Bretzfeld im Zuge der Gemeindereform. Seit jeher spielt der Weinbau
in Adolzfurt eine zentrale Rolle. Er wurde erstmals 1491 urkundlich erwähnt.
Viele Wengerter -wie man hier sagt- bewirtschaften ihre Weinberger nur noch
im Nebenerwerb und liefern ihr Traubengut bei der ortsansäßigen Genossenschaft
ab. Daneben gibt es zwei von der Genossenschaft unabhängige Weingüter,
eines davon ist das Weingut Birkert - unser Weingut.
| Wanderweg
durch die Weinberge |
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Das Brettachtal
Wo die Wälder,
wo die Auen,
lieblicher sind anzusehen,
wo von Bergen ihr könnt schauen,
tief hinab ins Tal so schön.
So liegt es da im Wiesengrund,
umringt von Wald und Reben,
das Brettachtal so weit und bunt,
wohl schöner kann's nichts geben.
Wo von oben weit die Schau,
in eine wunderschöne Welt,
umrahmt von Bergen, tiefem Blau,
der Blick in Brettchtal stets fällt.
Viel' Dörflein traut im Tal man sieht,
umringt von Rebenhängen.
Wie hier doch alles grünt und blüt,
muß man sich da nicht freuen?
So eine Welt voll Sonnenschein
verzaubert jeden Wandersmann.
Man glaubt im Paradies
zu sein,
so sieht sich dieses Tal hier an.
Wo Wein wird hier zum flüssgen Gold,
durch eingefangnen sonnenstrahl,
das höchste Lob sei ihm gezollt,
dem Wein und auch dem Brettachtal.
So komm zu uns so komm doch mal,
zu uns ins schöne Brettachtal.
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