
Der Rebschnitt
Der Rebschnitt ist die erste
qualitätsspezifische Arbeit im Weinberg
Der
Rebschnitt ist die erste qualitätsspezifische Arbeit im Jahr. Alle einjährigen
Ruten (Triebe) werden entfernt bis auf 1-2 Fruchtruten, deren Knospen
im nächsten Jahr austreiben sollen. Dabei wird durch die Schnittstärke
(Anzahl der Knospen) Ertrag und Qualität vorbestimmt. Klasse statt Masse,
so lautet das Motto, nach dem wir handeln: Je weniger Trauben der Weinstock
ernähren muss, desto besser wird die Qualität.
Mit
dem Rebschnitt werden die Stöcke aber auch "erzogen" (aufgebaut, geformt):Bei
der Halbbogen-Erziehung werden die Reben bis auf 1 bis 2 Ruten je Stock
zurückgeschnitten. Das entspricht etwas 6-12 Augen (Knospen) je Quadratmeter
Weinbergfläche. Die Ruten werden dann zu Halbbögen gebogen und
angebunden. Dies ist wichtig für die Brechung der Dominanz (d.h.
es wird erzwungen, dass alle Knospen gleichzeitig austreiben und sich
der Rebstock gleichmäßig entwickelt).
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Lichtmess
(2. Februar) luter und klar
git e guets Wyjahr.
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Sind
die Reben an Gregor (23. April) noch blind, dann freuen sich Mann,
Weib und Kind.
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