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Boris
Birkert präsentiert seinen Neuen Rotwein-Cuve aus dem Holzfass.
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Bericht von Jürgen Koch konnte man am 30.5.03 in der
Hohenloher Zeitung lesen:
Wein
wie Name können noch reifen
Zwischen
zwölf und 15 Monate reiften sie im Holzfass - die drei Grundweine
für die erste Rotwein-Cuve des Weinguts Birkert in Adolzfurt. Jetzt
wurde sie abgefüllt. Für Manfred und Boris Birkert gleich dreifaches
Neuland. Denn eine Cuve hatten sie bisher nicht im Angebot und auch
die Maischegärung und der Einsatz eines neuen 2500-Liter-Holzfasses
waren eine Premiere für das Aufsteiger-Weingut.
"Ich
bin jetzt zum zweiten Mal überrascht, wie gut der kommt", sagt Boris
Birkert, der die Cuve seit der Abfüllung nicht mehr probiert hat.
Der körperreiche 2001er mit 13,5 Prozent Alkohol aus 60 Prozent
Lemberger, 30 Prozent Spätburgunder und zehn Prozent Dornfelder
präsentiert sich komplex mit deutlichen Röst- und Karamellnoten,
unter den Fruchtaromen dominiert Sauerkirsche.
Der
noch etwas raue Abgang wird sich noch harmonisieren. "Der ist locker
fünf Jahre lagerfähig und wird seinen Trinkhöhepunkt wohl in drei
bis vier Jahren erreichen", erläutert Boris Birkert. Was drin ist,
hätte auch sortenrein eine gute Figur gemacht. So hat der Spätburgunder,
der 15 Monate im neuen Barrique lag, mit um die 100 Öchsle Auslese-Qualität,
der Lemberger ist mit seinen 85 Öchsle eine Spätlese. "Die drei
Grundweine waren von Anfang an für diese Cuve vorgesehen ", so Boris
Birkert. Vermarktet wird sie als Holzfass-Ausbau. Preislich wie
qualitativ will er die Cuve unter der Premium-Linie seiner "Roburis"-Barrique-Weine
ansiedeln.
An
der Zusammensetzung der Cuve haben Boris und Manfred Birkert mit
Pipette und über 50 Gläsern einen ganzen Vormittag lang getüftelt.
Mehr oder weniger Lemberger? Wie macht sich der deutliche Holzton
des Barrique-Spätburgunders? Wieviel Dornfelder verträgt die Cuve?
Das waren die Fragen, die die zwei Wein-Macher intensiv beschäftigten.
" Wir haben alle Varianten genau protokolliert, am Ende kamen zehn
in die engere Wahl", sagt Birkert.Nicht so einfach gestaltet sich
die Namenwahl. Noch tüfteln die Birkerts. "Der Namen soll ja auch
Sinn machen", schmunzelt Boris Birkert.
Zeit
hat er. Wein wie Namen können noch etwas reifen, da die Cuve erst
im Herbst in den Verkauf kommt. Spätestens dann gibt's auch den
ersten Birkert'schen Samtrot, eine 2002er Spätlese.
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