|
TRIEQUUS
ist da

Zwischen
zwölf und 15 Monate reiften sie im Holzfass - die drei Grundweine
für unseren ersten Rotwein-Cuvée. Jetzt endlich ist er im
Verkauf. Der
körperreiche 2001er mit 13,5 Prozent Alkohol aus 60 Prozent Lemberger,
30 Prozent Spätburgunder und zehn Prozent Dornfelder präsentiert
sich komplex mit deutlichen Röst- und Karamellnoten, unter den Fruchtaromen
dominiert Sauerkirsche. Was drin ist, hätte auch sortenrein eine
gute Figur gemacht. So hat der Spätburgunder, der 15 Monate im neuen
Barrique lag, mit um die 100 Öchsle Auslese-Qualität, der Lemberger
ist mit seinen 85 Öchsle eine Spätlese. Die drei Grundweine waren
von Anfang an für diese Cuve vorgesehen und ergänzen sich ideal
zum Triequus... Doch was bedeutet dieses Wort eigentlich??
Bereits
vor hundert Jahren reiften im Keller des Weinguts Birkerts Spitzenweine,
die von den Gästen der damaligen Wirtschaft "zum Roß"
sehr gern getrunken wurden. Besonders die Adolzfurter Rotweine waren
schon damals so beliebt, dass die Fässer schnell geleert waren.
Was damals beinnahe normal war wird heute wieder parktiziert: Man
hatte verschiedene Weine zusammengegossen und als "Gemisch"
ausgeschenkt. Freilich waren es damals andere Gründe, die zum
Cuvee führten als heute: Damals war man auf Grund der spärlichen
Ausstattung an Lagerfässern gezwungen, die Weine gemeinsam
auszubauen ohne sich um die "ideale Mischung" kümmern
zu können. Heute kreieren wir durch gezielte Kombination der
Einzelcharaktere einen besonderen Wein, der alle Eigenheiten der
Grundweine vereint.
Und
wenn man nun die 3 Rotweine mit einer Homage an die gute alte Zeit
im "Roß" vereint, dann entsteht der TRIEQUUS.
|
|