Spätburgunder

Die große Familie der Burgundersorten ist eine der ältesten. Ihr Oberhaupt ist der Spätburgunder oder Pino Noir, dessen Vorfahre wohl schon zu Römerzeit im heutigen Burgund angebaut wurde. An der Côte d'Or wird heute daraus einer der größten Weine der Welt gewonnen. Beim Champagner ist der Pinot Noir wesentliches Element: Beweis seiner Vielseitigkeit. Auch in vielen anderen Ländern gibt es Spätburgunder, manchmal unter anderem Namen (Klevner, Blauburgunder). In kühlem Klima gedeiht er besonders gut, deshalb gehört er in Deutschland auch zu den vornehmsten Sorten. Allerdings ist er für manche Krankheiten anfällig und verlangt deshalb vie Sorgfalt und Pflege. die dickschaligen Beeren, die am besten möglichst langsam und lange reifen sollten, ergeben je nach Maischestandzeit und Ausbau helle oder tieffarbige Weine. Die Erträge liegen relativ niedrig (um 50 Hektoliter/ha). Der Spätburgunder wird als internationale Rotweinsorte von Rang in fast allen deutschen Anbaugebieten an- und ausgebaut.

Herkunft: Wahrscheinlich von einer Wildrebe stammend, Burgund.

Anteil an der Gesamtrebfläche: 7199 ha (6,8%)

Typische Aromen: Waldbeere, Himbeere, Brombeere, Süßkirsche, Rauch, Leder.

hhh

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